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6 Punkte, auf die es bei SEO ankommt
Versucht man das weite Feld der Suchmaschinenoptimierung auf seinen Kern herunterzubrechen, dann gibt es im Wesentlichen sechs Punkte, auf die man sein Hauptaugenmerk legen sollte. Für nachhaltigen Erfolg ist es wichtig, sich auf diese nachfolgend erläuterten Punkte zu konzentrieren. Wer dies im Einklang mit den Richtlinien von Google tut, der wird die berüchtigten Google-Updates und Anpassungen des Algorithmus nicht nur überstehen, sondern davon sogar profitieren. In Teil 1 dieser Blogserie geht es um die Keyword-Analyse.

 

Keyword-Analyse: Schlagwörter, nach denen gesucht wird
Am Anfang jeder Optimierung steht die Keyword-Analyse. Ihr Ziel ist es, alle Suchbegriffe herauszufinden, die für die Webseite, die optimiert werden soll, in Frage kommen. Bei der Recherche einer zunächst möglichst umfangreichen Liste mit passenden Suchbegriffen helfen Keyword-Tools. Sie unterstützen auch bei der darauffolgenden Bewertung der Suchbegriffe.

Im zweiten Schritt gilt es jene Begriffe herauszustellen, für die sich eine Optimierung tatsächlich lohnt. Manche Wortkombinationen zum Beispiel weisen ein zu geringes Suchvolumen auf. Viele Keyword-Evergreens (z.B. Gebrauchtwagen, Hausbau) hingegen sind so umkämpft, dass so viel Geld, Energie und Zeit hineingesteckt werden müsste, dass sich der Aufwand kaum lohnt. Zur Bewertung von Suchbegriffen können folgende beispielhafte Kriterien zu Grunde gelegt werden:

  • Suchvolumen (Anzahl der monatlichen Suchanfragen für einzelnes Keyword )

    Keyword Analyse mit Tools. Finden Sie die richtigen Schlagworte für Ihre Webseite. Suchen Sie die besten Wörter im vergleich zur klickbarkeit.

    Keyword Analyse mit Tools. Finden Sie die richtigen Schlagworte für Ihre Webseite. Suchen Sie die besten Wörter im vergleich zur klickbarkeit.

  • zeitliche und/oder ereignisbedingte Abhängigkeiten ( z.B. Bananen, Fronleichnam, Wacken, Sommerurlaub, Weihnachtsdeko, etc.)
  • Trends
  • Wettbewerbssituation
  • Intention der Suchenden (Informationsbeschaffung, Kaufabsicht, Unterhaltungswunsch etc.)
  • prognostizierte Konversionsrate
  • strategische Bedeutung
  • Optimierungspotential
  • Singular oder Plural („Hotel Dresden“ oder „Hotels Dresden“)
  • Wortreihenfolge („Anschlag New York“ oder „New York Anschlag“)
  • Synonyme („Fotoapparat“ oder „Fotokamera“)
  • Anglizismen („Tastatur“ oder „Keyboard“)
  • alternative Schreibweisen und Tippfehler („Selbstständigkeit“ oder „Selbständigkeit“)
  • rechtliche Bedenklichkeiten durch geschützte Markennamen oder verbotene Begriffe

Praxisbeispiel: Um zu identifizieren wie ich meine Suchbegriffe nutzen kann oder welche ich überhaupt brauche, kann ich mit Hilfe von Tools wie Sistrix oder Google den Wettbewerb Analysieren.
Hier kann ich Live Abfragen machen, und sehen wie meine Mitbewerber in Google ausgespielt werden und wie die Snippets aussehen. Aufgrund dessen, kann ich meine Suchbegriffe anpassen.

Keywordcheck: Testseite mit Google AdWords Traffic
Hat man potentielle Suchbegriffe anhand des individuellen Kriterienkatalogs ausgewählt, kann vor der eigentlichen Optimierung, zum Beispiel dem Erstellen von Content, ein Testing durchgeführt werden. Dieses stellt das beispielsweise sicher, ob die gewünschten Klick- und Konversionsraten mit den gewählten Keywords tatsächlich erreicht werden. So kann man zum Beispiel über Google AdWords Traffic für eine Testseite generieren, deren Absprung- und Konversionsraten dann analysiert werden.

Keywords ändern sich mit der Zeit: Regelmäßige Überprüfung ist wichtig

Auch nachdem erste Optimierungsschritte getan wurden, gilt es regelmäßig zu überprüfen, ob das eigene Keyword-Set noch aktuell ist oder angepasst werden muss. Bei dieser Analyse helfen ebenfalls externe Tools. Allen voran das eigene Web Analytics Tool (zum Beispiel das kostenlose und umfangreiche Google Analytics), das anzeigt, über welche Suchbegriffe überhaupt und wie viel Traffic generiert wird.

Meine komplette SEO-Blogserie findet ihr hier:

1. Keyword-Analyse
2. Sichtbarkeitstest mit Google search controle

3. Positionscheck
4. Klickrate der Besucher
5. Das Verhalten der Webseiten-Besucher
6. Die Konversionsrate: Aktivitätslevel der Besucher auf der Seite

Ich hoffe ich habe Euch Lust auf SEO gemacht – es ist gar nicht so schwer, wenn man ein paar Regeln beachtet. Habt ihr dennoch fragen? Dann kommentiert doch einfach diesen Artikel. Was interessiert Euch bei SEO, worüber soll ich als nächstes schreiben? Sagt´s mir per Kommentar oder Mail: kontakt@patrick-hubig.de

Über mich: Patrick Hubig
Wie optimiere ich eine Webseite beim Google-Ranking, wie kaufen mehr Kunden meine Produkte? Mit diesen Fragen beschäftige ich mich seit 18 Jahren. Als SEO und Online Marketing Experte arbeite ich für einen Dienstleister aus der Automobilbranche. Meine Kunden bombardieren mich immer wieder mit ähnlichen fragen – daher habe ich kürzlich entschieden, diesen  Online-Markting-SEO-Blog ins Leben zu rufen. Ich hoffe, dass ich damit auch anderen Menschen mit meinen Wissen und praktischen Erfahrungen weiterhelfen kann.